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Quellenangabe: © NHV Theophrastus
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Quellenangabe: © Gabriele Hanke
Die Jury des NHV Theophrastus hat für den Verein den ROSMARIN zur HEILPFLANZE DES JAHRES 2011 gekürt.
Aus wärmeren Ländern stammend, speichert Rosmarin die Sonnenenergie. Er stellt sie uns zur Verfügung, indem er das Herz-Kreislauf-System und den Geist anregt. Ob im Sport, bei altersbedingten Gelenkbeschwerden oder nach kraftraubender Arbeit – Rosmarin belebt.
Der im mediterranen Raum heimische Rosmarin ist aufgrund seines typischen Duftes und angenehm herben Geschmacks ein klassisches Küchenkraut. Besonders auf die Verdauung hat er einen heilenden Einfluss. Die "Heilpflanze des Jahres" 2011 hilft aber auch beispielsweise äußerlich gegen rheumatische Beschwerden und findet Einsatz in der Aromatherapie.
zur Anregung der Nieren
bei krampfartigem Husten
regt das zentrale Nervensystem an;
bei eingeschränkten Körperfunktionen
bei rheumatischen Beschwerden;
bei Muskel- und Nervenschmerzen;
bei Muskelverspannung
zur Stimmungsaufhellung, bei Müdigkeit, geistiger Erschöpfung, Konzentrationsmangel und Antriebslosigkeit;
bei innerer Unruhe, Nervosität, nervös bedingter Migräne;
durchblutungsfördernd
Die Schleimhäute von Mund, Nase und Rachen werden ganzjährig strapaziert z. B. durch Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen, Wetter-Umschwung, Aufenthalt in klimatisierten Räumen, Staubbelastungen, Pollen oder auch Stress. Dies kann ihre Funktion beeinträchtigen und schwächen.
Der Lavendel kann mit seiner beruhigenden und entspannenden Wirkung in Form von ätherischem Öl, als Badezusatz, im Kräuterkissen, als Tinktur oder Tee, aber auch als aromatisches Würzkraut nach den alltäglichen Belastungen zum wohltuenden Genuss werden.
Die „Heilpflanze des Jahres 2016“ ist der Kubebenpfeffer (Piper cubeba). Die Früchte des in Südostasien heimischen Kletterstrauches sind hierzulande meist nur als selten verwendetes Gewürz bekannt. Aber die Erfahrungsmedizin kennt einige interessante Wirkungen. Durch die Auslobung zur „Heilpflanze des Jahres“ will der NHV Theophrastus die überlieferten Erfahrungen mit dieser Heilpflanze wieder in Erinnerung bringen.
Paracelsus wusste auch um die antiseptische Wirkung der Nelken, denn das Nelkenöl konnte zur Bierkonservierung genutzt werden. Das über Jahrhunderte in Europa in Künstler- und Gelehrtenkreisen als Schlaf- und Allheilmittel sehr geschätzte „Laudanum“ hat seinen Ursprung bei Paracelsus. Ein Bestandteil seines Laudanumrezeptes war erstaunlicherweise die Gewürznelke. Von Agricola, Goethe, Novalis bis hin zu Edgar Allen Poe zieht sich der Reigen der Anwender. Durch diese psychoaktive Mischung schuf Paracelsus ein Arzneimittel, das sich nach seinem Tod zu einer „Marke“ entwickelte und indirekt die Kulturgeschichte beeinflusste.
Damaszener-Rosen blühen meist in Rosa oder Weiß, selten in Rosarot. In der Symbolik der Farben verkörpert „Weiß“ die Farbe des Lichtes, der Erleuchtung, Verklärung, Auferstehung und der Vollkommenheit. Sie ist ein Attribut der Reinheit und Jungfräulichkeit Mariens, der Gottesmutter. „Rosa“ dagegen symbolisiert die Farbe der Zärtlichkeit, der Empfindsamkeit, Sanftheit und Bescheidenheit. Sie stellt die Farbe des jungen Lebens dar.
Anis, Fenchel, Kümmel – jede Schwangere und junge Mutter kennt sie aus Schwangerschafts- und Stilltees. Ihre lösenden und wärmenden Eigenschaften helfen uns allen auch in anderen Bereichen.
Da viele industriell verarbeitete Nahrungsmittel bedenkliche synthetische Zusatzstoffe wie bestimmte Konservierungsmittel etc. enthalten, ist Selbermachen die bessere Alternative, auch was die Konservierung anbelangt. Die Haltbarkeit lässt sich vor allem durch einige Kräuter, Gewürze und ätherische Öle verlängern.
Die Jury des NHV Theophrastus hat für den Verein die Ringelblume zur Heilpflanze des Jahres 2009 gekürt. Sie ist die leuchtendste Vertreterin der großen Gruppe der Korbblütler (Asteraceen), die in unseren Breiten artenreichste Pflanzenfamilie.
Ingwer ist heute wortwörtlich in aller Munde: als Gewürz oder Modepflanze pur, kandiert mit oder ohne Schokolade, als Bestandteil vieler Teemischungen; in Keksen, Plätzchen und Lebkuchen; in unzähligen Wellness-Produkten; als Halsbonbon; als Ginger-Ale oder Ingwer-Bier … Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Ingwer wird meist heiß geliebt und gern genutzt.