In Deutschland gibt es zunehmend mehr Therapeuten, welche auf Bienenprodukte setzen. Die Apitherapie (von Apis = die Biene) umfasst unter anderem Heilmethoden mit Propolis, Gelee Royal und Bienenstockluft. Und natürlich mit Honig. Die Apothekerin & Heilpraktikerin Corinna Stoiber hat für uns ihre Erfahrungen mit dem Bienengold aufgeschrieben.
Als natürliches Erkältungsmittel sind Lindenblüten noch gar nicht so lange bekannt, zuvor schätzte man sie wegen anderer Wirkungen. Der folgende Beitrag zeigt den naturheilkundlichen Werdegang der Linde ebenso auf, wie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bei Schnupfen, Husten und Unterkühlung.
Die Autorin geht in ihrem Text vor allem auf die Blüten, ihre Inhaltsstoffe und ihre entgiftende Wirkung ein.
Die Brennnessel schenkt uns Wärme, Energie und Stärkung und fördert damit Gesunderhaltung und Heilung. Ihre ökologische und kulturelle Bedeutung macht sie zu einem liebenswerten Begleiter für unsere Flora und Fauna.
Über die Haut als unser größtes Organ können verschiedene Krankheiten wirksam behandelt werden. Dieser Vortrag beinhaltet neben der theoretischen Erläuterung wirkungsvoller Heilmethoden auch die praktische Anleitung zur Herstellung verschiedener Wickel und Auflagen.
Wann und wie können Wickel & Co. verschiedene Erkrankungen positiv beeinflussen? Als bewährte Hausmittel sind sie gut verträglich, preiswert und kombinierbar mit anderen Therapien.
Zwiebeln und Brot zählten im alten Ägypten und in der Antike zu den wichtigsten Lebensmitteln der Arbeiter. Alte ägyptische Inschriften und Wandmalereien lassen darauf schließen, dass Zwiebeln und Knoblauch Hauptbestandteile der Ernährung der Sklaven waren. Auch die Erbauer der Pyramiden haben sich von ihnen ernährt.
Dass die Zwiebel nicht nur für guten Geschmack zuständig ist, sondern auch wichtige gesundheitsfördernde Wirkungen entfaltet, ist weithin bekannt. Doch rund um die Zwiebel gibt es noch mehr: Neues, Bekanntes, Interessantes und Wissenswertes soll in kurzen Abschnitten Beachtung finden.
Salbei ist in jedem Garten eine absolute Bereicherung, gleich ob die heilende Salvia officinalis, die weinveredelnde Muskatellersalbei, die im Winter leuchtend rot blühende Ananas-Salbei oder eine der anderen dekorativen Salbeiarten.
Aus wärmeren Ländern stammend, speichert Rosmarin die Sonnenenergie. Er stellt sie uns zur Verfügung, indem er das Herz-Kreislauf-System und den Geist anregt. Ob im Sport, bei altersbedingten Gelenkbeschwerden oder nach kraftraubender Arbeit – Rosmarin belebt.
Meerrettich ist eine ausdauernde, kräftige, krautige Pflanze, die zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) gehört. Genutzt wird die lange Wurzel, deren zu Tränen reizende Inhaltsstoffe ein vorzügliches Arzneimittel gegen Viren ergeben.
Die alte Kulturpflanze Lein, auch als Flachs bekannt, ist in vielerlei Hinsicht nützlich für den Menschen. Dieser Artikel geht besonders auf die Hilfe für Verdauung und Haut ein.
Die Jury des NHV Theophrastus hat für den Verein die Ringelblume zur Heilpflanze des Jahres 2009 gekürt. Sie ist die leuchtendste Vertreterin der großen Gruppe der Korbblütler (Asteraceen), die in unseren Breiten artenreichste Pflanzenfamilie.
Die Ringelblume ist insbesondere im Rahmen der Selbstmedikation in der Humanmedizin von Bedeutung. Darüber hinaus wird die Pflanze in der Kosmetik und Tiermedizin benutzt. Vorrangig wird die Blüte verwertet, und zwar für die Herstellung von Tinkturen, Extrakten, Salben und öligen Zubereitungen sowie für die Bereitung von Teeaufgüssen.
Die Melisse (botanischer Name Melissa officinalis L.) hat mehr als 20 umgangssprachliche Namen, von denen nur einige genannt seien: Zitronenmelisse, Bienenkraut, Riechnessel, Frauenkraut, Herzkraut.
Der Lavendel kann mit seiner beruhigenden und entspannenden Wirkung in Form von ätherischem Öl, als Badezusatz, im Kräuterkissen, als Tinktur oder Tee, aber auch als aromatisches Würzkraut nach den alltäglichen Belastungen zum wohltuenden Genuss werden.
Die Kubeben sind die Früchte eines bis zu 6 Meter hohen, mehrjährigen Kletterstrauches, welcher im malayischen Archipel beheimatet ist. Anbauländer sind heute Indonesien, hier besonders Java und Sumatra, Indien, Sri Lanka und einige Länder Ostafrikas. Auf Java wachsen die Pflanzen von Meereshöhe an bis auf 780 m über dem Meeresspiegel. Ursprünglich wurde der Kubebenpfeffer wild gesammelt. Deshalb wird er manchmal als Urwaldpfeffer bezeichnet. Heute werden die Kubebensträucher in den tropischen Gebieten häufig neben Kaffeepflanzen kultiviert.
Ingwer wirkt unter anderem antibakteriell, antiviral, stark erwärmend und stärkend für das Immunsystem. So ist er zur Vorbeugung und Therapie von Erkältungen und Infekten bestens geeignet.
Ingwer (Zingiber officinale) ist die Heilpflanze des Jahres 2018. In nahezu jedem Supermarkt wird dieser knollige Wurzelstock zum Kauf angeboten. Seine Bekanntheit und Beliebtheit stieg, als asiatische Restaurants in Europa Fuß fassten. „Der Ingwer verleiht zum einen Speisen eine interessante fernöstliche Würze, zum anderen hat er ein erwiesenermaßen breites Wirkspektrum auf medizinischem Gebiet“, erklärt Heilpraktiker Konrad Jungnickel.
Paracelsus wusste auch um die antiseptische Wirkung der Nelken, denn das Nelkenöl konnte zur Bierkonservierung genutzt werden. Das über Jahrhunderte in Europa in Künstler- und Gelehrtenkreisen als Schlaf- und Allheilmittel sehr geschätzte „Laudanum“ hat seinen Ursprung bei Paracelsus. Ein Bestandteil seines Laudanumrezeptes war erstaunlicherweise die Gewürznelke. Von Agricola, Goethe, Novalis bis hin zu Edgar Allen Poe zieht sich der Reigen der Anwender. Durch diese psychoaktive Mischung schuf Paracelsus ein Arzneimittel, das sich nach seinem Tod zu einer „Marke“ entwickelte und indirekt die Kulturgeschichte beeinflusste.
Wie kleine helle Lichtflecken leuchten Gänseblümchen das ganze Jahr über zu unseren Füßen und machen sich nichts aus dem rauen Umgang mit ihnen. Diese Kraft, die sie so robust und ausdauernd strahlen lässt, geben sie als Heilkraft gern weiter.
„Er liebt mich … er liebt mich nicht …“ – als gerupftes Opfer des Liebes-Prognose-Spiels sowie als Kränzchenblume ist das Gänseblümchen selbst eingefleischten Großstädtern bekannt. Dabei kann die Blume viel mehr, sie hat sogar Heilwirkungen. Daher hat der NHV Theophrastus das Gänseblümchen (Bellis perennis) zur Heilpflanze des Jahres 2017 gekürt.